Archiv: POE und das Fass Amontillado


nach Edgar Allan Poe – Premiere 02. Oktober 2001

 

Dies ist die Dramatisierung der Kurzgeschichte "Das Fass Amontillado" und weiterer Texte von Edgar Allan Poe. Ein Schriftsteller (= Edgar Allan Poe ?), gepeinigt von den Kritiken des Journalisten Fortunato, lädt diesen ein, seinen neuen Amontillado, einen berühmten Likörwein, zu probieren. Sie essen und reden und zu vorgerückter Stunde führt der Hausherr seinen Gast in den Weinkeller – zu dem Fass Amontillado. Die Weinprobe verläuft erfolgreich: der Schriftsteller kettet Fortunato in einer Nische an die Kellerwand und mauert ihn ein.
Träume und Phantasien des Schriftstellers werden jeweils zu gespielten Szenen als Videosequenzen eingeblendet. Dieses Poe-Projekt ist demnach eine multimediale Inszenierung, eine Mischung aus modernem Theater und Videoeinspielungen.

 

 

PoeundAmontillado

 

 

Edgar Allen Poe, Poet: Jens-Uwe Reumschüssel
Thomas Dunn English, Kritiker: Matthias Klockenbusch
Regie, Bühne, Konzeption: Tim von Kietzell
Regieassistenz: Lea Kohns
Dramaturgie, Assistenz: Harrie Müller-Rothgenger
Videodesign und -kamera: Angelo Sansone
Technik, Einrichtung: Olli Klocke
Musik: Lenka Zupková
"Fairyland" – Song: Maik Schwanke
Programmheft Text: Harrie Müller-Rothenger
Layout, Gestaltung: Uta Melletat

 

 

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Presse


"Da mischen sich Leben und Literatur, Schein und Sein, Wahrheit und Vision. Monitore und Leinwände doppeln Poe (Jens-Uwe Reumschüssel) und English (Matthias Klockenbusch). Ist der Kritiker am Ende nur ein Alptraum voller uneingestandener Selbstzweifel des Dichters?"

Schädelspalter im Oktoberheft 2001



"Das Sherry-Fass dient als Köder ... In der Regie von Tim von Kietzell entstand ... ein dichtes Spiel um Kunst, Kritik und Macht. Das Literatenduell lebt vom packenden Spiel der Darsteller: Auf der Bühne agiert Jens-Uwe Reumschüssel entrückt hinter einem Gaze-Schleier ... inmitten der Zuschauer sitzt Matthias Klockenbusch als ... Fleisch gewordenes Prinzipienreitertum."

Neue Presse Hannover am 05.10.2001



"Das Stück ''Poe und das Fass Amontillado'' vom TheaterErlebnis vermengt Leben und Werk des berühmten amerikanischen Meisters abgründiger Poesie mit einem Multimediaspektakel. ... Gegen Ende verzahnt sich das biographische Material mit Poes Erzählung vom ''Fass Amontillado'', in der ein Irrer einen Rachemord begeht. Die Bilder, die in dieser Inszenierung ohnehin stärker sind als die Schauspieler, übernehmen die Regie. Die Kamera taucht ein in düstere Gefilde."

Hannoversche Allgemeine Zeitung am 05.10.2001