Archiv: LaFabula


Frisch gestrichen« - mehr als ein Liederabend
Premiere: 1999

 

Das Duo "LAFABULA" bewegt Momente. "FRISCH GESTRICHEN" ist ein Reigen, der die Zuschauer auf eine Reise durch ehrliche Freude, surreale Bilder und ergreifende Momente führt. Durch Sinn und Unsinn.

Das Konzept des Duos ist es, das breite Spektrum klanglicher und gestischer Mittel in gemeinsamen Arrangements zu präsentieren. Die Inhalte der Gedichte und Texte werden nicht nur sprachlich seziert und spielerisch umgesetzt, sondern auch musikalisch interpretiert. So entsteht ein Dichter Reigen aus Wortbildern und Klangfarben. Er öffnet die Ohren und erfrischt die Sinne.

"FRISCH GESTRICHEN" ist kein Gedichtabend. Kein Liederabend. Keine Revue. Es ist mehr. Zwischen den Schubladen und überdrüssig der abgedroschenen Genres treten "LAFABULA" den erfrischenden Beweis an, dass einem zu den verschiedenen Texten mehr einfallen kann, als eine Fußnote. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine frisch gestrichene Reise.

Geige, E-Geige: Lenka Zupková
Schauspieler: Tim von Kietzell

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Presse

Es wurde eine köstlich ironische Angelegenheit, die das Publikum in den Bann zog.

Hannoversche Allgemeine Zeitung (29.6.2000)

 

"Frisch gestrichen": Das Duo "Lafabula" in der Oper

Freude, Regenwurm, Lokomotive drei Begriffe braucht der Mensch, um eine wunderbare Geschichte erzählen zu können. Einzige Voraussetzung: Er sollte phantasievoll erzählen oder wie ältere Menschen zu sagen pflegen fabulieren können. Und weil Lenka Zupkovä und Tim von Kietzell das ganz besonders gut können, tragen sie ihren Namen zu Recht.

Als Duo "Lafabula" haben sie am Montag im Marschnersaal des Opernhauses ihr Programm "Frisch gestrichen" vorgestellt, in dem sie alte Texte von Robert Gernhardt, Erich Fried oder Konstantin Wecker neu interpretieren und auch frei fabulieren. Kietzell spielte dabei mit der Sprache, Zupková ihre (E)Geige, die sie mal als EGitarre, mal als Zupf oder Streichinstrument benutzte. Janoschs Traumstunde ließ grüßen.

Und auch das konnte kein Zufall sein: Schließlich hatte "Lafabula' den Auftritt für die Reihe "Jugend kulturell" geplant und somit wahrscheinlich mit einem Publikum im Alter zwischen sechs und 16 Jahren gerechnet. Den 150 Zuschauern im voll besetzten Marschnersaal war das egal.
Sie bewiesen, dass man auch mit Sechzig und drüber noch viel Spaß an einer frei fabulierten Geschichte haben kann, die sich aus den drei vom Publikum gewünschten Begriffen "Freude, Regenwurm, Lokomotive" zusammensetzt.
HS

 

Hannoversche Allgemeine Zeitung
14.3.2001