Archiv: Deutschland. Ein Wintermärchen.


Eine literarisch-musikalische Reise nach Heinrich Heine

 

Dies ist KEINE Lesung: eine Inszenierung aus dem Jahre 2001 von Heinrich Heines Gedichtzyklus aus dem Jahr 1844.

Ein "Reisender" begibt sich im 19. Jahrhundert auf eine innere und äußere Reise durch Deutschland. Er kommt aus Paris. Deutschland wird von Preußen beherrscht. Dieses Deutschland ist Kleinstaaterei, undemokratische Obrigkeiten, Zensur, deutsch-nationale Hoffnungen und revolutionäre, demokratische Bewegungen.Die Französische Revolution mit "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" strahlt über den Rhein. Hören Sie vom Traum der "Zuckererbsen für alle".

Lassen Sie sich erschrecken vom auferstehenden Kaiser Barbarossa. Besuchen Sie den halbfertigen Kölner Dom. Und schauen auch Sie in den stinkenden Nachttopf der Hamburger Göttin Hammonia, in Deutschlands Zukunft.

Im Pariser Exil, wo er "Deutschland. Ein Wintermärchen" schreibt, sieht sich der Dichter "in Frankreich exiliert, in eine fremde Sprache verdammt." Allerdings sehnt sich Heine nicht nach dem "alten...Deutschland des engbrüstigen Spießertums". "Das junge, großmütige, weltfreie Deutschland einer neuen Generation..." ist seine Hoffnung.

Herzlichen Dank für die Förderung durch die Sparkasse Hannover und die Niedersächsische Lottostiftung.

 

 

Heine

 

 

Schauspieler: Tim von Kietzell
Violine und Musiken: Lenka Zupkova
Kostüme: Sabine Mech
Regie und Entwicklung: Harrie Müller-Rothgenger
Fotos: Bernd Schönberger

 

 

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Presse


"Die im Dunkeln hört man doch... Auf der Bühne spielt die knallrot gewandete Lenka Zupkova wunderschön Violine und andere Instrumente, aber sie spielt auch die Muse, die Mutter und die Hure für... Heinrich Heine. Den gibt der ...Tim von Kietzell unter der preußischen Flagge auf einem Gerümpelberg deutsche Geschichte, ...spricht Heines Texte bedächtig, aber auch mit der Forschheit des Spötters... Aber die Inszenierung von Harrie Müller-Rothgenger erschöpft sich keinesfalls in solch passenden Scherzen, sondern macht bedenklich ob des Nationalstolzes."

HAZ am 22.05.2001

Pressearchiv: Deutschland-Ein Wintermaerchen.


"An diesem Abend stimmt jedes Detail. So kann man gar nicht richtig abschalten. Eine ungewöhnlich intensive Darstellung aufgrund des perfekt eingespielten Duos."

Leine Zeitung am 25.02.2002